2026-08-25 — Ulu Ventures führt eine Seed-Runde über 12,5 Mio. $ an: Der von der Mars-Forschung abgeleitete Lasersensor ersetzt Laborproben durch…
TerraBlaster, das 2024 gegründete Precision-Ag-Start-up aus Menlo Park, hat eine Seed-Runde über 12,5 Mio. $ unter Führung von Ulu Ventures abgeschlossen; das insgesamt eingesammelte Kapital steigt damit auf 16,5 Mio. $. Beteiligt waren zudem Khosla Ventures, Trailhead Capital, Builders Vision und Bidra sowie Ag Startup Engine, Reservoir, Sunna, Plug and Play, GrainInnovate und der von Artesian verwaltete Hort Innovation Venture Fund. Ulu-Ventures-Partner Steve Reale zieht in den Beirat ein.
Der Blaster 1000 ist ein gezogenes Anbaugerät, das eine flache Furche öffnet und die Bodenfruchtbarkeit während der Fahrt rund zwanzigmal pro Sekunde misst. Daraus entstehen Nährstoffkarten mit einer Auflösung von 0,15 Acre – ein Raster von etwa 24 mal 24 Metern, das der Arbeitsbreite bereits vorhandener Ausbringtechnik entspricht. Das ist rund 16-mal feiner als das übliche 2,5-Acre-Raster der Mischprobenahme, mit Ergebnissen in Sekunden statt Tagen und Werten je Nährstoff in sechs Ein-Zoll-Schichten plus der üblichen Mischprobe von 0 bis 6 Zoll.
Die Fallstudie des Unternehmens zeigt, warum die Auflösung wichtiger ist als der Mittelwert. Zwei Messungen desselben Feldes – im 2,5-Acre- und im 0,15-Acre-Raster – empfehlen exakt dieselbe durchschnittliche Kaliumgabe und dieselbe Gesamtmenge von 118 lbs pro Acre. Bei der konventionellen Auflösung erhalten jedoch rund 40 % der Fläche die falsche Menge: 20 % bekommen mehr Kalium als nötig, 20 % zu wenig. Eine 2,5-Acre-Zelle mit dem Messwert „optimal“ besteht tatsächlich zu 50 % aus zu niedrigen, zu 31 % aus optimalen und zu 19 % aus zu hohen Werten.
TerraBlaster beziffert den wirtschaftlichen Nutzen auf bis zu 45 $ je Acre: rund 10 $ je Acre eingesparte Labor- und Arbeitskosten plus etwa 35 $ je Acre Mehrertrag bei Preisen von 5 $ für Mais und 12 $ für Sojabohnen; in besonders unterversorgten Teilflächen sind Ertragszuwächse von bis zu 20 % möglich. Grundlage ist die laserinduzierte Plasmaspektroskopie (LIBS), die Dr. Pablo Sobron – heute Mitglied des TerraBlaster-Beirats – für die NASA zur Analyse von Marsboden vorangetrieben hat.
Parallel zur Finanzierung startet TerraBlaster ein Early-Access-Programm: Demonstrationen mit Landwirten und Händlern im Mittleren Westen fließen in die Systeme ein, die im Frühjahr 2027 ausgeliefert werden; ein Vorverkauf beginnt im Herbst, erste Zusagen liegen bereits vor. CEO Jorge Heraud war Mitgründer von Blue River Technology, das John Deere 2017 übernahm; CTO Dr. Matt Colgan gehörte zu den ersten Mitarbeitern von Blue River. Das zehnköpfige Team arbeitet zwischen Menlo Park und Iowa.
TerraBlaster sammelt 12,5 Mio. $ Seed für Bodennährstoff-Kartierung in Echtzeit
Ulu Ventures führt eine Seed-Runde über 12,5 Mio. $ an: Der von der Mars-Forschung abgeleitete Lasersensor ersetzt Laborproben durch Applikationskarten mit 0,15 Acre Auflösung.
TerraBlaster, das 2024 gegründete Precision-Ag-Start-up aus Menlo Park, hat eine Seed-Runde über 12,5 Mio. $ unter Führung von Ulu Ventures abgeschlossen; das insgesamt eingesammelte Kapital steigt damit auf 16,5 Mio. $. Beteiligt waren zudem Khosla Ventures, Trailhead Capital, Builders Vision und Bidra sowie Ag Startup Engine, Reservoir, Sunna, Plug and Play, GrainInnovate und der von Artesian verwaltete Hort Innovation Venture Fund. Ulu-Ventures-Partner Steve Reale zieht in den Beirat ein.
Der Blaster 1000 ist ein gezogenes Anbaugerät, das eine flache Furche öffnet und die Bodenfruchtbarkeit während der Fahrt rund zwanzigmal pro Sekunde misst. Daraus entstehen Nährstoffkarten mit einer Auflösung von 0,15 Acre – ein Raster von etwa 24 mal 24 Metern, das der Arbeitsbreite bereits vorhandener Ausbringtechnik entspricht. Das ist rund 16-mal feiner als das übliche 2,5-Acre-Raster der Mischprobenahme, mit Ergebnissen in Sekunden statt Tagen und Werten je Nährstoff in sechs Ein-Zoll-Schichten plus der üblichen Mischprobe von 0 bis 6 Zoll.
Die Fallstudie des Unternehmens zeigt, warum die Auflösung wichtiger ist als der Mittelwert. Zwei Messungen desselben Feldes – im 2,5-Acre- und im 0,15-Acre-Raster – empfehlen exakt dieselbe durchschnittliche Kaliumgabe und dieselbe Gesamtmenge von 118 lbs pro Acre. Bei der konventionellen Auflösung erhalten jedoch rund 40 % der Fläche die falsche Menge: 20 % bekommen mehr Kalium als nötig, 20 % zu wenig. Eine 2,5-Acre-Zelle mit dem Messwert „optimal“ besteht tatsächlich zu 50 % aus zu niedrigen, zu 31 % aus optimalen und zu 19 % aus zu hohen Werten.
TerraBlaster beziffert den wirtschaftlichen Nutzen auf bis zu 45 $ je Acre: rund 10 $ je Acre eingesparte Labor- und Arbeitskosten plus etwa 35 $ je Acre Mehrertrag bei Preisen von 5 $ für Mais und 12 $ für Sojabohnen; in besonders unterversorgten Teilflächen sind Ertragszuwächse von bis zu 20 % möglich. Grundlage ist die laserinduzierte Plasmaspektroskopie (LIBS), die Dr. Pablo Sobron – heute Mitglied des TerraBlaster-Beirats – für die NASA zur Analyse von Marsboden vorangetrieben hat.
Parallel zur Finanzierung startet TerraBlaster ein Early-Access-Programm: Demonstrationen mit Landwirten und Händlern im Mittleren Westen fließen in die Systeme ein, die im Frühjahr 2027 ausgeliefert werden; ein Vorverkauf beginnt im Herbst, erste Zusagen liegen bereits vor. CEO Jorge Heraud war Mitgründer von Blue River Technology, das John Deere 2017 übernahm; CTO Dr. Matt Colgan gehörte zu den ersten Mitarbeitern von Blue River. Das zehnköpfige Team arbeitet zwischen Menlo Park und Iowa.